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The Next Big Thing Blog Hop

Rosen im Februar - der nächste Rügenkrimi mit Anna Schwanitz

   


The Next Big Thing Blog Hop ist eine Möglichkeit für Autoren (in der ganzen Welt) zu berichten, an welchem Projekt sie gerade arbeiten. Sie beantworten 10 Fragen zu ihrem nächsten Buch. Zusätzlich erwähnen sie die Person, die sie vorgeschlagen hat, und nennen selbst Autoren/Autorinnen, die als Nächstes die Fragen beantworten.
Ich habe die Einladung von Ingrid Glomp bekommen, die hier die Fragen des Blog Hops beantwortet.

Hier die 10 Fragen des Blog Hops und meine Antworten:

Was ist der Arbeitstitel Ihres Buchs?
„Rosen im Februar“

Woher kam die Idee für das Buch?
Es waren zwei Ideen, die ich miteinander verbunden habe. Am 1. Mai vor ein paar Jahren habe ich vom Strandkorb aus das „Anbaden der Hoteliers“ auf Rügen beobachtet und mir überlegt, wie leicht man doch in den zu dieser Jahreszeit noch ziemlich kalten Fluten ertrinken könnte. Und dann stieß ich auf Berichte über die „Aktion Rose“, eine Polizeiaktion, die im Februar 1953 stattfand und zum Ziel hatte, private Hotelbesitzer an der Mecklenburgischen Ostseeküste zu enteignen. Mich interessierten dabei vor allem die Fragen: Wie fühlen sich Kinder und Jugendliche, deren Eltern von einem Tag auf den anderen durch staatliche Willkür zu Kriminellen gemacht werden? Und wie wirkt sich dieses einschneidende Erlebnis auf ihr weiteres Leben aus?

Unter welches Genre fällt Ihr Buch?
Kriminalroman

Wie lautet die Einsatzzusammenfassung Ihres Buches?
Die Hotelmanagerin Anna Schwanitz kommt einer Geschichte auf die Spur, die zeigt, wie durch staatliche Willkür Freundschaften und Familien zerstört werden und ein Klima von Misstrauen, Verrat und Rache entsteht, das noch sechzig Jahre später schreckliche Folgen hat.

Welche Schauspieler sollten Ihre Charaktere in einer Filmumsetzung spielen?
Für Anna Schwanitz, meine Detektivin, würde ich mir Caroline Peters (die Sophie Haas aus „Mord mit Aussicht“) wünschen, auch wenn die äußeren Merkmale nicht ganz stimmen. Aber diese Mischung aus Naivität, Neugier und Zielstrebigkeit passt wunderbar. Den offiziellen Ermittler, Hauptkommissar Warnke, könnte vielleicht Joachim Król verkörpern, weil er oft Figuren darstellt, deren Stärken sich hinter einem unscheinbaren Äußeren verbergen.

Werden Sie Ihr Buch selbst verlegen oder wird es vertreten durch einen Agenten?
Das ist noch nicht entschieden. Zurzeit werde ich noch nicht durch einen Agenten vertreten. Linstows Geheimnis, den ersten Krimi, in dem Anna Schwanitz auf Mördersuche geht, habe ich inzwischen selbst als E-Book publiziert und bin damit ganz glücklich.

Wie lange haben Sie gebraucht, um den ersten Entwurf Ihres Manuskripts zu schreiben?
Bisher habe ich mich vor allem um den Plot und die Figurenbiografien gekümmert. Da ich nicht nur als Autorin tätig bin, sondern auch als Dozentin für literarisches Schreiben, freie Lektorin und Schreibcoach, werde ich das Schreiben immer mal wieder für kurze oder längere Zeit unterbrechen müssen. Ich schätze, in einem Jahr wird das Manuskript abgeschlossen sein.

Welche anderen Bücher würden Sie mit Ihrem Genre vergleichen?
Schwer zu sagen. Vielleicht findet sich etwas von Agatha Christies Miss-Marple-Krimis darin, weil es sich bei Anna Schwanitz auch um eine neugierige Hobbydetektivin handelt, die mehr herausbekommt als die Polizei. Gut möglich, dass Agatha Christie mich beeinflusst hat, denn ich habe ihre Krimis früher verschlungen.

Was sonst über Ihr Buch könnte das Interesse des Lesers wecken?
Brutalität, Gewaltorgien und Ströme von Blut sind nicht mein Ding, mich beschäftigen mehr psychologische und zwischenmenschliche Aspekte, Liebe und Hass sind wichtige Motive in meinen Krimis. „Rosen im Februar“ spielt – wie schon Linstows Geheimnis – an Orten, an denen andere Ferien machen. Deshalb sollen die Bücher vor allem eine unterhaltsame Strandkorblektüre bieten. Zudem ermöglichen sie einen Blick hinter die Kulissen eines Hotels. So kann ich meine Schwärmerei für Luxushotels ein bisschen weiterpflegen, die mit einer Ausbildung als „Hotel- und Gaststättengehilfin“ (so hieß das 1969 noch) und einem Berufsjahr als Assistentin der Hausdame im Hotel Atlantic in Hamburg begann.

Möchten Sie andere Autoren für das Interview nominieren?
Gerne gebe ich die Fragen weiter meine sehr geschätzten Kolleginnen Maren Gottschalk, Anja Puhane, Elke Schleich und Heidrun Scholz.